Weniger Zecken in Brandenburg 2014

8 Sep

Die Zecke  ist ein Spinnentier aus der Ordnung der Milben. Sie ernähren sich vom Blut anderer Tiere. dazu ist es nötig sich in die Haut der Opfer hereinzustecken.  DieKieferfühler dienen hierbei als  Stechorgane.
Zecken werden dem Menschen nicht direkt gefährlich.  Das heißt selbst wenn der Mensch gestochen wird und die Zecke in die Haut eindringt, ist dies noch nicht weiter schlimm Allerdings sind viele Zecken bereits mit Bakterien oder Viren infiziert, die bei einem Zeckenstich somit in die Blutbahn geraten und entsprechende Krankheiten auslösen können.
Vor 20 Jahren war der Beckenbefall in Brandenburg überschaubar. Sozusagen ein grüner Fleck auf der Befall-Landkarte. Während Süddeutschland und Polen dunkel rot gefärbt waren war Brandenburg kam betroffen.
Das hat sich leider sehr geändert. Mittlerweile werden auch hierzulande folgende Erkrankungen immer häufiger.
1. Die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME), eine Art Hirnhautentzündung die schwerste Folgen haben kann. Allerdings gibt es hier eine Schutzimpfung.
2. die Borreliose. Meist bildet sich ein roter Ring um den Einstich, der sich weiter und weiter ausdehnt.
3. die Ehrlichiose . Bei uns fast ausschließlich im Rheinland, sonst im Mittelmeerraum.

Wird man gestochen gilt folgendes:
Entfernen sie die Zecke so schnell wie möglich. Hierbei sollte der Kopf und die Beine mit aus der Wunde gezogen werden.
In jedem Fall empfiehlt sich hier ein Arztbesuch und eine gute Beobachtung über mehrere Wochen. Gegebenenfalls wird der Arzt auch ein Antibiotikum geben.
In  verseuchten Gebieten haben etwa 20% der Bevölkerung Antikörper im Blut. Wenn ein Mensch Antikörper aufweist, heisst das, dass er mit der Krankheitinfiziert ist. Das bedeutet aber noch nicht, dass die Krankheit wirklich ausbricht.

In Brandenburg erfüllte im Frühjahr 2014  kein Landkreis die Kriterien eines FSME-Risikogebiets. Seit 2004 sin nur etwa sieben Erkrankungen registriert worden.