Die Werft Teltow bei Potsdam, Teltowwerft

28 Sep
Werft Teltow Brandenburg

Werft Teltow Brandenburg

Schon lange werden hier keine Schiffe oder Boote mehr repariert, geschweige gebaut. Die alte Werft in Teltow ist ein LP, ein sogenannter Lost Place.
Ein Wanderweg entlang des Nordufers des Teltowkanals führt an der eingewachsenen Anlage vorbei, doch nur wenige Wanderer bemerken das alte Gebäude.
Wo einst eine Brücke über den Kanal war, endet das Gleis heute. ( Foto oben ) Das letzte Schiff wurde hier 1962 gewartet. Die Einschüsse in der Fassade zeugen von den schweren Kämpfen um Berlin 1945, als hier Volkstum und Hitlerjungen das Nordufer des Kanals zu halten versuchten. Unweit befindet sich die Badewitzbrücke mit ähnlichem Schicksal.

Teltowkanal Werft

Teltowkanal Werft

 

Seddiner See Brandenburg

27 Sep
Seddiner See

Seddiner See

Der Große Seddiner See liegt gute 20 Minuten vom Kuhdamm in Berlin entfernt, südlich des Berliner Rings und damit nicht mehr im übervölkerten Speckgürtel der Hauptstadt. Er ist 218ha groß und Ost-West ausgerichtet. Damit erreicht er eine Ausdehnung von fast 5 Kilometern. Mehrere Ortschaften teilen sich die angrenzenden Lagen, jedoch gibt es auch viel geschützte Natur an den Ufern. Wildschweine streifen durch den schlammigen Schilfgürtel und so mancher Spaziergänger hat schon „Reiß aus“ genommen. Das Ziel der meisten Besucher ist entweder der Ort Wildenbruch im Nordosten, oder der Süden des Sees mit seinen Badestränden. Im direkten Norden versperrt ein Golfplatz den Zugang, sowie viel private Grundstücke.
Die Wasserqualität ist generell sehr gut, im Sommer kommt es allerdings zu erhöhter Algenbildung. Das Bootfahren auf dem See ist stark eingeschränkt und das Angeln erfordert eine besondere Genehmigung.

 

 

Das Innenstadt Kaufhaus Galerie Lafayette brennt im Erdgeschoss. Schwarzer Rauch steht über dem Gebäude in der Friedrich Straße in Berlin Mitte.

Berlin Mitte Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal heute und früher

23 Sep
Kaiser Wilhem Denkmal Berlin

Kaiser Wilhelm Denkmal Berlin,  ©Weltpostverein gelaufen 16.08.1904

Im Herzen Berlin wurde nach dem Tode Kaiser Wilhelms I und ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet, was an Prunk kaum zu übertreffen war. Es stand in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Stadtschloss, auf dem Schlossplatz, direkt an der Spree. Zuvor hatte hier eine Häuserzeile gestanden. Die Fertigstellung und Einweihung erfolgte am 22. März 1897.
Während der Straßenkämpfe der Novemberrevolution 1918 wurde das Denkmal zwar beschädigt aber wieder in Stand gesetzt. Die Kämpfe um Berlin 1945 gingen erstaunlicherweise fast spurlos an der Gedenkstätte vorbei, jedoch wenige Jahre später, 1949 ließ die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik die Aufbauten bis auf das Fundament abtragen. ( Siehe auch Mauerbau )

Berlin - Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals

© Foto Andreas Steinhoff

 

Quelle: Wikipedia

 

S-Bahnhof Dreilinden der Friedhofsbahn Berlin

22 Sep
S-Bahnhof Dreilinden Friedhofsbahn

S-Bahnhof Dreilinden Friedhofsbahn

Im boomenden Berlin der Zwanziger Jahre wurde, wie auch heute, langsam der Platz knapp. Man versuchte zu Dezentralisieren. Was „raus konnte“ mußte verlegt werden. Unter anderem kam es so zur Neuordnung des Friedhofwesens und der Auslagerung einiger Friedhöfe aus dem Stadtgebiet. Einer davon fand im südlichen Stahnsdorf einen geeigneten Platz. In Kooperation mit den ansässigen Eisenbahngesellschaften mußte nun der Zugverkehr nach Stahnsdorf für diese Zwecke neu geregelt werden und so zweigte südlich des Bahnhofs Wannsee die so genannte Friedhofsbahn ab. Bei Dreilinden wurde ein Zwischenbahnhof einrichtet, der einzige Stopp für die spezialisierten Züge, die sowohl Passagiere, als auch Särge transportieren konnten.
In den Kämpfen um Berlin wurde unter anderem die Eisenbahnbrücke über den Teltowkanal zerstört und so wurde Dreilinden  Endbahnhof. Ab 1948 konnte wieder bis Stahnsdorf durchgefahren werden aber am 13.August 1961, dem Tag des Mauerbaus, wurde der Verkehr eingestellt. In den 1970′ ziger Jahren wurden Gleise und Bahnanlagen abgebaut oder abgerissen. 1969 wurde die ehemalige Autobahn ( Anschluss AVUS ) in Richtung Osten verlegt, dem heutigen Verlauf gleich. Heute sind die Reste der S-Bahn und der ehemaligen Autobahn durch dichtes Gestrüpp verdeckt.

ehemaliger Bahnsteig S-Bahnhof Dreilinden

ehemaliger Bahnsteig S-Bahnhof Dreilinden

Eisenbahnbrücke Friedhofsbahn am S-Bahnhof Dreilinden

Eisenbahnbrücke Friedhofsbahn am S-Bahnhof Dreilinden

Quellen: Wikipedia und eigene

Baustopp BER

21 Sep
BER Baustopp

BER Baustopp

Wie soeben gemeldet wurde hat die staatliche Baubehörde einen Baustopp über den neuen Flughafen in Berlin BER verhängt.

2012 sollen zu schwere Ventilatoren in der Decke der Abfertigungshallen verbaut worden sein. Jetzt ist zu klären, ob Einsturzgefahr besteht. Die statischen Berechnungen müssen jetzt Klarheit bringen. Solange wird die Fertigstellung gestoppt.

Da is nicht nur ein Wurm drin, dass muß eine ganze Familie sein.

Das einsame Tor von Kerzendorf, Brandenburg

18 Sep
Das einsame Tor von Kerzendorf

Das einsame Tor von Kerzendorf

Einst stand hier in Kerzendorf, südlich von Berlin, ein stattliches, märkisches Herrenhaus mit angrenzendem Gut und großen Ländereien. Im Volksmund „Schloss“ genannt, umfasste die Anlage mehrere Gebäude, einen Marstall, einen eigenen Wasserturm, sowie Stallungen, Gewächshäuser, ein Forsthaus sowie ein Kavaliershaus. Zu Blütezeiten umfasste der Grundbesitz fast 400 ha. Der letzte Besitzer war der Diplomat Alfred Horstmann, der eine umfangreiche Porzellansammlung hier sein Eigen nannte. Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurde das Gut durch Brandbomben zerstört und die Sammlung geplündert. Horsten starb 1947 in sowjetischer Internierung. 2009 wurde das Tor des Guts wieder aufgebaut.

 

Quelle: Wikipedia

Polizeibeamte bei Polizeieinsatz schwer verletzt – Werde schnell wieder gesund!

17 Sep
Polizeibeamte im Einsatz

Polizeibeamte im Einsatz

Schon am Vormittag waren die Radionachrichten in Berlin beherrscht von nur einem Thema. Ein Stau, ein Messerstecher und plötzlich eine schwer verletzte Polizistin.
Hier die Polizeimeldungen der Polizei Berlin ( mit freundlicher Genehmigung.)

Heute Morgen wurde eine 44-jährige Kollegin unseres Polizeiabschnitts 23 bei einem Polizeieinsatz in Spandau so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste. Ein 41-jähriger Mann hatte in der Heerstraße mit einem Messer zunächst Passanten bedroht und dann unsere alarmierte Kollegin angegriffen. Anschließend wurde der Angreifer von einem Kollegen der Verletzten mit der Dienstwaffe tödlich verletzt. Unsere fünfte Mordkommission ermittelt den genauen Hergang des tragischen Einsatzes. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Beteiligung an einem Mordkomplott verurteilten Straftäter. Er stand unter Führungsaufsicht.

Unsere Kollegin erlitt nach bisherigen Erkenntnissen eine schwere Stichverletzung durch den Angreifer und eine Schussverletzung aus der Waffe Ihres Kollegen. Sie wird derzeit intensivmedizinisch behandelt.

Wir wünschen unserer Kollegin, dass sie sich von ihren schweren Verletzungen erholt und allen anderen Beteiligten, dass sie das Erlebte angemessen verarbeiten können.

Wir schließen uns selbstverständlich diesen Wünschen an. Alles Gute

Potsdam Park Sanssouci Belvedere Klausberg

16 Sep
Belvedere Potsdam

Uwe Wattenberg,pixelio.de

Das Weltkulturerbe Park Sanssouci bietet dem Besucher eine fast unveränderte Parklandschaft aus der Zeit des preußischen Königs Friedrich II, der auch Friedrich der Große genannte wurde. Das Belvedere auf dem Klausberg nördlich des Parks Sanssouci, das er 1770 bis 1772 erbauen lies, gehört sicherlich zu der Liste „must see“ eines jeden Potsdam Besuchers.
Das imposante Gebäude, gleich neben dem Drachenhaus, bot dem „Alten Fritz“ und heute seinen Besuchern einen Blick über den Anlagen und die Stadt Potsdam.
Der Name ist eben Programm, denn Belvedere heißt “ Schöne Aussicht“.
Über das Schicksal im 2. Weltkrieg gibt es unterschiedliche Ausführungen. Die glaubwürdigste Version ist die der Einheimischen, wonach das Gebäude im April 1945 von den besetzenden sowjetischen Truppen mutwillig zerschossen wurde und dann ausbrannte.
1990 wurde der Wiederaufbau beschlossen und bis 1993 umgesetzt.

 

Quellen: Schautafeln, Anwohner

LP: Kaserne Bartsch von Sigisfeld in Stahnsdorf

14 Sep
Kaserne Bartsch von Sigisfeld Stahnsdorf

Kaserne Bartsch von Sigisfeld Stahnsdorf

 

Rudolf Max Wilhelm Hans Bartsch von Sigsfeld (* 9. Februar 1861 in Bernburg (Saale); † 1. Februar 1902 in Belgien) war ein deutscher Erfinder und Luftschiffer. Gemeinsam mit  seinem Kollegen August von Parseval entwickelte er den Drachenballon.
Das heutige Verwaltungsgebäude der Gemeinde, unweit vom sog. Annawald, ein von der Markhofstraße bis zur Sputendorfer Straße reichendes Waldstück, für dessen Erhalt sich u.a. eine Bürgerinitiative stark machte, ist der letzte erhaltene Teil der ehemaligen Kaserne.

Das Gebäude wurde im Jahre 1935 von der Wehrmacht als Teil der Kaserne Bartsch von Sigisfeld errichtet, das ehemalige dazugehörende Zwillingsgebäude rechts neben dem heutigen Verwaltungsbau wurde im Jahr 2002 abgerissen. Der Amtssitz der Gemeinde Stahnsdorf  wurde  in den Jahren 1998/99 umfassend modernisiert.

Die intakte Kaserne wurde der sowjetischen Roten Armee im Jahre 1945 „übergeben“, die die Kasernenanlage bis zum Abzug der GUS Streitkräfte ( Nachfolger der Roten Armee )  beim Truppenabzug 1992-94 nutzten. Seit dem Leerstand der Anlage und der Ausschlachtung durch die abziehenden GUS Truppen, verwahrloste diese zusehends, so dass es 1998 zur Teilsanierung und Neunutzung durch die Gemeinde Stahnsdorf kam.

Heute erinnert neben einigen Mauerresten und der von den GUS Truppen gebauten Schutzmauer nur noch die ehemalige Zufahrtsstrasse an diesen Ort.

Quelle: Wikipedia