Ahlbeck Usedom, Kaiserbad der Berliner

1 Aug
Ahlbeck Usedom

Ahlbeck Usedom

Usedom liegt zwar nicht in Brandenburg aber die Berliner und Brandenburger fallen rechtschaffend oft auf der Ostseeinsel ein. Und das seit 1908, als der Ortsteil der heutigen Gemeinde Heringsdorf „Seebad“ wurde. Allerdings gibt es die Gemeinde erst seit 2006. Zuvor waren die Badeorte Heringsdorf, Bansin und Albeck mehr oder weniger unabhängig. Was sie aber schon lange verbindet ist die 12 Kilometer lange Uferpromenade, die längste Europas.
Der Strand ist hell weißlich, bis zu 50m breit und die Wasserqualität ist einzigartig.
Schon  die Adeligen, die Reichen und die Abenteuerlustigen aus Berlin und Brandenburg strömten auf die Insel. Im Jahr 1978 wurde in der Lübecker Bucht eine Flaschenpost gefunden, die hier in die Ostsee geworfen wurde. Sie hatte 3 Jahre für den Weg gebraucht. Der Absender war eine Familie aus dem Erzgebirge, der Finder ein Hamburger. Beide Familien nahmen Kontakt auf und fortan gab es Stollen zu Weihnachten aus dem Osten und Whiskey aus dem Westen, eben eine „Flaschenpost.“
Nach der Wiedervereinigung besuchte man sich.
Und nach der Wiedervereinigung wurden auch, die zum Teil runtergekommenen Strandhäuser renoviert und die neuen Seebäder Usedoms entstanden. Heute gibt es in den Sommermonaten auf der Insel wenig freie Zimmer. Der Tourismus boomt.
Erreichbar ist Usedom über die Ostseeautobahn, per Zug bis Zinnowitz, dann weiter mit der Inselbahn, oder per Flugzeug, Landeplatz Heringsdorf.

 

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