Berliner Fernsehturm und Telespargel

12 Aug
Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Der Fernsehturm in Berlin, im früheren Ostberlin, Hauptstadt der DDR, Alexanderplatz. Das ist schon mal eine passende Beschreibung des im Umgangston genannten „Telespargel“. Die Technischen Details sind ebenso beeindruckend, schließlich ist der Fernsehturm , mit seinen 368 Metern, das höchste Bauwerk Deutschlands.
Baujahr 1965 bis 1969, damals absolute Weltklasse mit seinen Schnellaufzügen und dem beliebten Drehrestaurant, symbolisierte die riesige Kugel im Sommer 2006, zur Weltmeisterschaft in Deutschland, einen überdimensionalen Fußball.
Der Fernsehturm ist alles in Einem. Wahrzeichen, Baudenkmal, Treffpunkt, Titelbild und auf jeden Fall ein Muss für jeden Berlin Touristen.
In unmittelbarer Nähe liegt das Nikolaiviertel, das älteste Berliner Viertel. Von hieraus starten eine Vielzahl von Spree Touren durch die Hauptstadt.

Alle Details bei Wikipedia

 

 

Geocaching Brandenburg

6 Aug
Geocaching Brandenburg

Geocaching Brandenburg

Brandenburg, ein Flächenland. Ein Land mit viel Wald alten Kriegsrelikten und Geschichte. Ein Land zum Entdecken und Durchwandern, zum Radfahren, Bootfahrten oder GEOCACHEN.
Geo wie geographisch und Cache wie verborgene Lage. Geocaching ist eine moderne internetgesteuerte weltweite Art der Schnitzeljagd. Das läuft folgendermaßen ab. Man meldet sich bei einer guten Geocaching Plattform an und ist ab sofort in der Lage Aufgaben zu stellen oder zu erfüllen. ( Gut: opencaching.de )( kostenfrei )

Und nun geht es auch schon los. Es empfiehlt sich ein GPS Gerät oder ein smartphone einzusetzen ( Kostenlose Programme verfügbar ) und dann begibt man sich zur ersten Koordinate der genannten Aufgabe. Findet man diesen „Schatz“ so trägt man sich in das Logbuch ein und meldet den Schatz als gefunden.
Diese Art des „geführten“ Spazierengehens mögen weltweit immer mehr Menschen und gelangen durch diese Tipps oft zu unbekannten und interessanten Zielen.

 

 

 

Sternwarte Beelitz, Beelitzer Wasserturm

6 Aug
Sternwarte,  Sternfreunde Beelitz

Sternwarte, Sternfreunde Beelitz

Zunächst war er nur ein Wasserturm, der monumental wirkende Turm im Zentrum der Spargelstadt Beelitz. (Erbaut 1927 ) Seine Höhe beträgt 34m und damit befindet er sich 44m über dem Stadtniveau, wodurch die Wasserversorgung sichergestellt wurde.

Dann, 1928, zog  das Heimatmuseum ein und schnell wuchs die Sammlung auf über 5000 Exponate im Jahr 1936 an. In den Kämpfen um Beelitz 1945 richtete die Wehrmacht einen Gefechtsstand in und auf dem Turm ein, der schließlich das Feindliche Feuer auf sich zog und dadurch mehrfach getroffen wurde. 1986 wurde der Wasserturm zwar unter Denkmalschutz gestellt, aber bleib in schlechtem Zustand.

Im Jahr 1999 wurden Teile des Bauwerks saniert und der Einbau einer Sternwarte geplant und umgesetzt. Seit dem Jahr 2004 wird die Sternwarte nun von einem Verein betrieben. ( Sternfreunde Beelitz e.V. )

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Teil der restaurierten Hauptstr. in Beelitz … Foto_M.Friedrich

Unter  www.sternwarte-beelitz.de  kann sich der Interessierte das Vortragsprogramm ansehen oder sich über Veranstaltungen informieren.
Besonders hervorzuheben ist, das der Verein sich stark um Schulen der Region bemüht.
In der Umgebung der Sternwarte Beelitz liegen unter anderem das Kriegerdenkmal der gefallenen sowjetischen Soldaten, sowie eine sehr schön restaurierte Altstadt.
Zu Beelitz gehören auch die Beelitz Heilstätten, heute Ruinen, früher fortschrittlichste Lungenheilanstalt

Historisches aus dem Jahr 1945
Siehe auch : Treuenbrietzen

 

 

Löwendorfer Berg und Aussichtsturm / Reste von Artillerie Stellungen 1945

5 Aug
Aussichtsturm Löwendorfer Berg Trebbin

Aussichtsturm Löwendorfer Berg Trebbin

Trebbin, Ortsteil Löwendorf. Auf einer Sanddüne steht hier ein spektakulärer Aussichtsturm, der bei gutem Wetter Blicke bis nach Berlin, oder gen Osten bis zur CargoLifterhalle in Brand  ermöglicht.
Bei Baubeginn am 13.02.2012 quälten sich die Baufahrzeuge den sandigen Waldweg empor, um 4 Monate später den 20 Meter hohen Turm fertigzustellen. Die  Aussichtsplattform bietet etwa 30 Personen Platz.
Der Berg war wurde zunächst für von Gummiseilen in die Luft katapultierten  Gleitflugzeuge genutzt. Diese glitten dann ins Tal und landeten dort.
Direkt benachbart ist heute der Flugplatz Schönhagen ( EDAZ als Kennung ). Vom Turm lassen sich die startenden und landenden Flugzeuge gut beobachten. Doch was ist auf diesem Hügel noch zu finden ?
In der heutigen Zeit hinterlassen Geocacher bei ihren kleinen Schnitzeljagdten, Ziele auch hier, ihre Spuren. Doch schon vor 70 Jahren wurden hier Spuren hinterlassen. Kriegsspuren. Die Wehrmacht nutzte den Hügel um die nach Trebbin einbrechenden russischen Truppen zu beschießen. Fundamente von leichter Artillerie sind auf dem Hügel heute noch zu finden.

Fundamente Löwendorf

Fundamente Löwendorf

Dem Besucher erschließt sich erst die Problematik dieser Zeit, wenn man einen Blick auf die ungefähren Kriegshandlungen Anfang 1945 wirft. Die Lage war aussichtslos.
( Quellen, 2 Zeitzeugen aus Löwendorf )
Dazu 3 Artikel die die Lage erklären helfen:
Die Schlacht bei Ferch und Beelitz
Ausbruch der 9. Armee aus dem Kessel von Halbe
Dobbrikow, südlich von Berlin

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Bunker im Wald nahe Beelitz. Wozu war er da?

4 Aug
Bunker im Wald, Beelitz

Bunker im Wald, Beelitz

Immer wieder geben alte Bodenverwerfungen, Mauerreste oder gar Bunkeranlagen Rätsel auf. In Berlin Brandenburg gibt es von diesen Orten Tausende. Die Organisation Todt, eine Bauabteilung für militärische Anlagen im In- und Ausland, war für derartige Bauvorhaben zuständig. Oft kam es bei den Anlagen auf eine sehr schnelle Fertigstellung an. Das bekannteste Bauwerk war der Westwall. Ein über 630 Kilometer langer, unter anderem mit 18.000 Bunkeranlage bestückter Verteidigungswall.
Im Wald von Beelitz handelt es sich offenbar ( nach Aussagen der Anwohner ) um einen Schutzbunker eines Staatsministeriums. Er wurde nach dem 2.WK geschlossen und verfüllt. Spaziergänger und Geocacher stehen vor einem Rätsel. Sicher ist offenbar nur, dass der Bau von der Organisation OT, Organisation Todt, durchgeführt wurde, so ein Herr, der damals bereits in der Umgebung wohnte.

Bunker Beelitz

Bunkerkeller Beelitz

 

 

Kaiser-Wilhelm-Blick in Potsdam

4 Aug
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Kaiser-Wilhelm-Blick … Foto-M.Friedrich 2014

Eine Aussichtplattform auf dem Brauhausberg, errichtet um 1900, trägt den Namen Kaiser-Wilhelm-Blick. Ob er dort je stand und sein Potsdam bewunderte, ist nicht überliefert. Die Aussicht ist trotzdem kaiserlich. Der Blick reichte von der Heilig-Geist-Residenz über den Alten Markt  bis zum Monopteros der Stiftung Großes Waisenhaus. Sehr markant auf diesem Rundblick das Potsdamer Stadtschloß, welches in der Bombennacht im April 1945 so stark beschädigt wurde, dass es später komplett abgerissen wurde und nach der Wiedervereinigung wieder aufgebaut wurde.

Und natürlich, noch markanter, die von Karl Friedrich Schinkel entworfene und 1837 eröffnete Nikolaikirche. Diese wurde in der Bombennacht im April 1945, erstaunlicher Weise, nur leicht beschädigt. Bei den Kämpfen Ende April 1945, unter starkem Artelleriebeschuß durch die Rote Armee, stürzte dann die Kuppel ein. Brand und Einsturz hinterließen starke Schäden, ausser an Kanzel und Altar. Die Nikolaikirche wurde nach dem Krieg langwierig wieder aufgebaut und 2010 dann endlich fertiggestellt.

Dieser schöne Anblick blieb den Besuchern der Aussichtsplattform aber lange verborgen. Sie wucherte zu DDR-Zeiten immer mehr zu, dass gerade einmal noch ein paar Findlinge zu sehen waren. Es bestand von Seiten der SED auch kein Interesse, am Fuße ihrer Bezirksleitung auf dem Brauhausberg und oberhalb des Schwimmbades, Wanderer anzulocken.

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Namenstafel … Foto-M.Friedrich 2014

2008 wurden dann von den Stadtwerken Potsdam Mittel bereitgestellt, diesen Platz wieder zugänglich und nutzbar zu machen. Die Plattform wird durch eine Natursteinmauer begrenzt und  auch der Bodenbelag wird mit Natursteinen geplant. Das Freischneiden der Aussicht übernimmt das städtische Grünflächenamt.

Heute ist der Kaiser-Wilhelm-Blick mit Gedenkstein und Tafel ein zu empfehlendes Ziel für Wanderer.

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Plattform Kaiser-Wilhelm-Blick … Foto-M.Friedrich 2014

 

 Listing: http://opencaching.de/OC123F3

 

 

 

Wilhelmshorst 27.April 1945 Flugzeugabsturz einer FW200 Condor

24 Jul

Es ist der 27.April 1945. Tage vorher war das Wetter sehr schlecht. Sturm, Schnee und starker Wind. Der Freitag ist besser. Es zeigt sich der Vollmond. Die 9.Armee ist in Halbe/Spreewald eingekesselt und der Krieg ist eigentlich verloren. Der Oberbefehlshaber  dieses sinnlosen Krieges sitzt in seinem Bunker in Berlin und versucht verzweifelt das Rad der Geschichte doch noch zu wenden. Er mobilisiert alle militärischen Reste, die ihm noch geblieben sind. Seine Offiziere flüchten aus dem eingekesselten Berlin und versuchen ihre Habe zu retten.

Focke-Wulf_Fw_200 © gemeinfrei Bundesarchiv

Focke-Wulf_Fw_200 © gemeinfrei Bundesarchiv

An diesem Tag startet eine  Focker-Wulf 200Condor der Marine mit 19 Mann Besatzung in Richtung Berlin . Sie sollen entweder die eingekesselte Wehrmacht unterstützen oder Offiziere aus der eingekesselten Stadt ausfliegen. Der Flug sollte nach Gatow gehen. Als die Maschine dort landen will, ist der Flugplatz bereits von der Roten Armee besetzt.

Der Treibstoff neigt sich dem Ende und die Maschine kreist über Berlin und Potsdam, um doch noch einen Platz zum Landen zu finden. Dabei gerät sie unter Beschuss der Flugabwehr der Roten Armee und wird über Potsdam getroffen. Der Pilot kann die Maschine nicht mehr halten. Aber kein Flugplatz in der Nähe. Der Pilot wählt den Wald südlich von Potsdam für eine Notlandung. Ob er Wilhelmshorst im Schein des Vollmondes sah und mit diesem großen Flieger nicht auf den Wohnort fallen wollte oder Wilhelmshorst nicht sah, wird nicht mehr zu klären sein.

Die Maschine gleitet an der nordwestlichen Grenze Wilhelmshorsts in den Wald und reist mit dem Flügel den Dachstuhl und den in Richtung Wald liegenden Teil der oberen Etage des am dichtesten am Wald stehenden Hauses weg und bleibt in diesem Waldstück liegen. Neun Insassen (2 Offiziere und 7 Soldaten) überleben diese Landung nicht. Der Rest der Besatzung wird zum Teil verletzt, von der Roten Armee, die gerade Wilhelmshorst besetzt hat, gefangen genommen oder kann fliehen. Leider ist auch ein Opfer in dem zerstörten Haus zu beklagen. Es ist ein 8-jähriges Mädchen aus Berlin, das im Haus zu Besuch war und im ausgebauten Dach schlief. Sie wurde verschüttet und getötet.

Am nächsten Tag, ein Samstag, werden die 9 Opfer aus der Focker-Wulf auf dem Friedhof in einem Grab, abgedeckt mit Reisig und Fallschirmseide bei strömendem Regen beigesetzt. Das Mädchen bekommt ihr eigenes Grab. Im Archiv der Kirchengemeinde sind die Namen der Getöteten verzeichnet. Auf dem Friedhof gibt es seit dem 8.Mai 1995 einen Gedenkstein. Ein damaliger junger Matrose, der diesen Absturz Überlebendte, Eginhard Schmiechen hielt zur Einweihung als Superintendent i.R. eine Andacht.

Friedhof in Wilhelmshorst

Friedhof in Wilhelmshorst

Das teilweise zerstörte Haus wird nach dem Krieg wieder aufgebaut, aber nicht im ursprünglichen Stil. Die obere Etage wird niedriger und statt dem Spitzdach bekommt das Haus nur ein flaches Dach.

Haus nach dem Wiederaufbau

Haus nach dem Wiederaufbau ca. 1962 (Ursula und Uwe Friedrich)

1959 wechselt das Haus seinen Besitzer. Neuer Besitzer ist die Familie Friedrich. Sie bewohnen erst die obere Etage. Dann, als die Mieter der unteren Etage ausziehen, wechselt die Familie nach unten und in der oberen Etage ziehen die Eltern (Georg und Marie Wendt) von Frau Friedrich ein.

1988 wechselt das Haus wieder seinen Besitzer. Bis heute ist die alte Ansicht des Hauses nicht wiederhergestellt.

So um 1971 findet der damalige Bewohner einen der Motoren der Focker-Wulf im hinteren Garten unter den Wurzeln eines Pflaumenbaums und bringt ihn zur Schrottannahmestelle. Auch später werden immer mal wieder einzelne kleine Teile der Maschine im Waldboden gefunden. Das Meiste der Maschine wurde wohl fortgeschafft. Die Ziegel des Daches liegen noch hinter dem Grundstück vom Waldboden bedeckt.

Absturzstelle heute

Absturzstelle heute

Ähnliche Artikel :
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Hakeburg Klein Machnow, Forschungslabor für Wunderwaffen

Spremberg 1945 Einkesselung durch die rote Armee und Katastrophe bei Kausche Geisendorf

8 Jul
Kausche Geisendorf

Kausche Geisendorf

Das mittelalterliche Spremberg war ( und ist ) ein wichtiger Verkehrsknoten der Reichstrasse 97, Dresden Richtung Cottbus. Im April 1945 galt es die schwache Front Cottbus-Spremberg zu verstärken und zu halten. Dafür wurden folgende Truppenteile eingesetzt.


1.) 10.SS-Panzerdivision ,,Frundsberg’’, Brigadeführers Heinz Harmel
2.) 344. Infanterie-Division, Generalmajors Jolasse
3.) Führer- Begleit-Division, General Remer
4.) Volksturm aus Spremberg

(der Schriftsteller Günter Grass war laut seinen Aussagen als 17jähriger in der 10.SS Panzerdivision auch in Spremberg )

Das Vorhaben scheiterte und die Divisionen wurden von der sowjetischen Armee am 19.April 1945 mit 3 Großdivisionen in der Stadt Spremberg eingeschlossen. 20.000 Mann saßen in der Falle. Gleichzeitig wurde die Stadt in der kommenden Nacht heftigst von Artillerie aus dem Süden beschossen und aus der Luft bombardiert.
Am 20.April waren die deutschen Truppen bei Kochsdorf ( westlicher Stadtteil ) zusammengedrängt, konnten aber den Kessel halten. In der Nacht auf den 21.April, eingegangene Führerbefehle missachtend, brechen die Reste der 10. SS Panzerdivision im Westen durch die russischen Linien aus. Die anderen Truppenteile sperren nach hinten und folgen den Panzerspitzen, zumeist mit Verwundeten und Zivilisten beladen. Sofort ziehen die sowjetischen Truppen in die Stadt, plündern, vergewaltigen und morden massenhaft. ( Zeitzeuge aus Kochsdorf )

Der Ausbruchstross steuert auf den Raum Kausche zu.
Kausche selbst war bereits besetzt, aber offenbar nicht verteidigt. Die sowjetischen Soldaten ahnten nichts von den herannahenden deutschen Divisionen. In verzweifelten Kämpfen wird Kausche zurückerobert. Auch hier wurde massiv vergewaltigt und gemordet.
Am 22.April in den frühen Morgenstunden rückt die Wehrmacht in Richtung Westen ab. Auf den Militärfahrzeugen fahren massenhaft Zivilisten. Bei den sich weit erstrechenden Wiesen Geisendorf und kurz vor der Bahnlinie warten bereits die Russen in den Wäldern. Die Deutschen müssen sich einnebeln um nicht einfach abgeschossen zu werden. Doch die rote Armee beschießt das Wiesengelände aus allen Rohren. Die Hälfte der fliehenden Deutschen überlebt diese „Todeswiesen“ nicht.

( Weder das Dorf Kausche und Teile von Geisendorf sind heute noch vorhanden. Der Braunkohle Abbau in der Niederlausitz hat das gesamte Gebiet des Ausbruchs vor 70 Jahren verschluckt )

Über den Verbleib der vollkommen aufgeriebenen deutschen Truppen ist nicht all zu viel bekannt. ( Neue Quellen u Aussagen werden gerade geprüft und ggf. ergänzt ) Viele versuchten über die Elbe zu kommen, wo bereits die Amerikaner lagen. Zeitzeugen aus diesen Tagen erzählen weiter, dass sich die Reste der SS Divisionen versucht haben über die Elbe zu retten in dem sie in sicherem Abstand den russischen Truppen folgten.
Mann kann sich heute fragen, ob einsofortiges Ergeben vielleicht mehr Leben gerettet hätte oder eventuell genau das Gegenteil bewirkt hätte. Die Nachhut, die im Dorf Kausche verblieb und einen erneuten Agriff der roten Armee abwehren konnte, dann aber keinerlei Munition mehr hatte, wurde praktisch vollkommen vernichtet.
Der Volkssturm hatte kaum Überlebende.

Siehe :
Ferch, letzter Angriff der Armee Wenck
Flucht der 9.Armee aus dem Kessel Halbe

 

Salzbrunn, Brandenburger Perle und Kriegsgräber

18 Jun
Salzburg ist einfach niedlich

Salzburg ist einfach niedlich

In den im 16.Jahrhundert entdeckten Salzquellen ist auch die Namensgebung des kleinen Orts südlich von Beelitz begründet. 1748 ordnet Friedrich II, König von Preußen in Potsdam an, den Landstrich zu besiedeln. Etwa 12 Familien wurden angesiedelt.
Wahrscheinlich hat sich der Ort in den letzten Jahrhunderten nur sehr wenig verändert.
Nach der letzten Schlacht um Berlin und der Schutzfront zur Evakuierung von Beelitz Heilstätten und der Armee Wenck, direkt an der Bahnlinie wurden offensichtlich die deutschen Soldatenopfer in Salzbrunn beerdigt. In Wittbrietzen lag zu diesem Zeitpunkt bereits die Rote Armee, während die 9. Armee versuchte zu Wenck durchzubrechen.

Salzbrunn Kirche Kriegsgräber

Salzbrunn Kirche Kriegsgräber

Bunkerstadt Wünsdorf, Bunker Zeppelin Sperrgebiet ab 1945

16 Jun
Bunkerstadt Wünsdorf

Bunkerstadt Wünsdorf

Der Bunker Wünsdorf Zeppelin, im Auftrag de Oberkommando des Heeres in Auftrag gegeben, für die deutsche Reichspost bestimmt, wurdevon 1937-39 nördlich der Ortschaft Wünsdorf errichtet. Hier entstand die Nachrichtenzentrale  „Zeppelin“ ( Codename Amt 500 ) Der Bunker war mit leichten LKWs befahrbar und als Gebäude der Reichspost ausgestattet. Auf seiner Oberseite wurden zur Tarnung eine Landhaussiedlung errichtet. Diese wird heute, renoviert, wieder bewohnt. Damals war diese Siedlung Teil des Stabsquartier des Oberkommandos des Heeres.
„Zeppelin“ war bis 1945 der modernste und größte Nachrichten Knotenpunkt der Wehrmacht. Als die rote Armee bei Frankfurt/O die Oder überschritt und schnell nach Westen vorrückte wurde Wünsdorf besetzt. ( Siehe Armee Wenck )Der Gesamte Nachrichtenknoten gelangte unter sowjetische Kontrolle.

Die Bunker „Maybach I“ und „Maybach II“ ( Oberkommando des Heeres ) wurden 1946 gesprengt. „Zeppelin“ wurde geplündert.

1953 wurde Zossen/Wünsdorf Sperrgebiet. Das Oberkommandos der GSSD ( Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland ) zog ein. „Zeppelin“ wurde ausgebaut. „Rannte“ entstand. Die Nachrichtenzentrale „Ranet“ war eins in die NVA integriertes Nachrichtennetzwerk, welches letztendlich im Ministerium in Berlin endete.
Nach 1990 wurde erneut demontiert und in die Sowjetunion zurückverlegt.
Heute sind die Wohnsiedlungen renoviert und wiederbewohnt.

(Siehe auch: Zwangsarbeiter in Michendorf )

( Siehe auch Teufelsberg Berlin. Abhörstation der USA )

( Siehe auch: High Tech Schmiede Hakeburg, Fernsehtorpedos und mehr )

Verbindung zum OKLuftwaffe u Göring Bahn

 

Tarnung als Landhaus

Tarnung als Landhaus

gesprengter Maybachbunker

gesprengter Maybachbunker

 

Post rote Armee

Postausgabe der roten Armee

Eingang zum Bunker in Wünsdorf Zossen

Eingang zum Bunker in Wünsdorf/Zossen