Stangenhagen Flugzeuge Vögel Pflanzen im Naturpark Nuthe Nieplitz

26 Jun
Stangenhagener Vogelparadies

Stangenhagener Vogelparadies

Das  Vogelschutzgebiet südlich der kleinen Brandenburger Ortschaft Stangenhagen, im Naturpark Nuthe Nieplitz gelegen, ist sicherlich eine der erhaltenswertesten Gebiete in Brandenburg. Liegt es doch im Zentrum der größten Vogelfluglinie Europas. Aber zunächst zum Ort selbst. Einwohnerzahl 180, direkt an der Bundesstrasse 246 Trebbin, Schönhagen, Beelitz gelegen, war Stangenhagen ehemals eine sächsische Enklave in Brandenburg/Preußen und heute Stadtteil Trebbins.
Dich an dem Naturschutzgebiet liegt Schönhagen und der gleichnamige Flugplatz. Hier starten im Minutentakt Kleinflugzeuge, drehen aber schnell ab um das Gebiet nicht zu berühren und steigen in weitern Schleifen auf Reiseflughöhen, um das Feuchtgebiet zu überfliegen. Normalerweise sind dies 2500 Fuß, also etwa 800m Höhe. Ein weiterer Steigflug ist aufgrund der Luftraumstruktur und der darüber liegenden Kontrollzone von Berlin nur mit einem sogenannten Flugplan möglich, einer Art Sonderfreigabe.

Besonders seltene Tierarten sind hier in großer Zahl zuhause.

Das Überschwemmungsgebiet kann per Rundweg besucht werden. Ein Aussichtsturm an der kleinen Brücke gibt dem Besucher einen Rundblick.
Kormorane, Weißstörche, Graureiher,Graugänse Kraniche,Kiebitze,Rotmilane,Seeadler,Schwarzspechte und natürlich Zaunkönige, jede Menge Ammern und Spatzen und die allerorts üblichen Schwäne sind anzutreffen.

Bitte senden Sie uns gerne gemachte Fotos zu.

Überhaupt befinden Sie sich auf geschichtlichem Terrain. Der Flugplatz Schönhagen ist stets ein Besuch wert, aber auch historisches ist nahe.

Siehe:
Letzter Angriff auf Berlin
Wünsdorf, Bunkerstadt

 

 

Bliesendorf, Idylle nahe Werder

24 Jun
Bliesendorf

Bliesendorf

Die Kirche von Bliesendorf, 1727 erbaut und 1860 durch einen Backsteinbau erweitert, bildet   den Mittelpunkt des Idyllischen Dorfes. Bliesendorf selbst ist bereits im Hochmittelalter gegründet worden und liegt heute noch an einer Sachgasse, aus Glindow kommend. Der einzige Gasthof ist zur Zeit geschlossen.
1858 hatte Bliesendorfknappe 90 Gebäude.
In den Wirren der Kämpfe von Seddin zogen deutsche Truppen gen Westen, gefolgt von den späteren Besatzern der Roten Armee.

1953 wurde die erste LPG gegründet, die 8 Mitglieder umfasste,1960 wurde sie vergrößert. In unmittelbarer Umgebung des Dorfes sind die Obstanbaugebiete Werders zu finden.

Funkstation Glindow. NK0481 U-Boot Befehle nach Fernost ?

24 Jun
Funkstation Glindow

Funkstation Glindow

Luftnachrichtenstelle der Fliegerhorstkommandantur  Werder. In den 30ziger Jahren erbaut und laut Auskunft von Zeitzeugen u.a. dazu benutzt um U-Boot Leitbefehle aus Nauen weiterzuleiten. Um U-Boote im fernöstlichen Raum, über eine Distanz von mehr als 11000 Kilometern zu erreichen, waren Langwellen Sender nötig die in Nauen bei Berlin standen. Es mußte die Insel Java erreicht werden. Nach der Eroberung Frankreichs und Hollands fielen technisch bessere und betriebsbereite Sendeanlagen in deutsche Hände, sodass man ab sofort bestens mit den fernöstlichen Verbänden der Marine kommunizieren konnte.

Hakeburg Kleinmachnow, Hightech Zentrum, Fernseh-Torpedos und Staatsgäste

23 Jun
Hightech Zentrum Hakeburg

Hightech Zentrum Hakeburg

1906 im Neo-Renaissance-Stil von der Familie v.Hake erbaut, am Teltow Kanal unweit der ehemaligen Badewitzbrücke gelegen, Kriegsschauplatz, Hightech-Forschungszentrum und später Parteischule der DDR.
( Familiengruft der Familien v. Hake -> Friedhof Kleinmachnow )
Diese Epochen geben bis heute Rätsel auf, war doch das Gelände ( 50h ) ab 1937 bis 1990 hermetisch abgeriegelt.

1937 ging die Hakeburg an die Reichspost.
Der Reichsminister Ohnesorge kaufte dem in Geldnot geratenen Dietloff v. Hake das Schlösschen 1937 kurzerhand ab. Er ließ die Hakenburg abriegeln und akriebisch bewachen. Ihm unterstand auch das Reichspostforschungsanstalt (RFP), welche die Nachrichten und die Fernsehtechnik für die militärische Nutzung aufbereiten und weiterentwickeln sollte. Hierbei wurde u.a. die UKW Technik zur Führung von Panzerverbänden ausgearbeitet. ( siehe Wünsdorf-Bunkerstadt )

Damit die Wissenschaftler geschützt und geheim arbeiten konnten gab Ohnesorge weitere Forschungsgebäude in Auftrag, die auf dem Gelände bald entstanden, getarnt und gebunkert. Die Burg selbst wurde zum Behördengebäude. Hakenkreuze im Parkett stellten die Sache für den Besucher klar. Am Machpower See entstand sogar ein Badehaus für die Familie, denn Ohnesorge wohnte in seinem Amtsgebäude.

Badehaus der Post?

Badehaus der Post?

Während des Krieges kamen weitere Forschungsaufträge hinzu. So wurde 1940 ein Fernseh-geleiteter-Torpedo entwickelt. Man versprach sich durch die Live Bilder chirurgische Präzision, was wir aus den heutigen Kriegen ja zur Genüge kennen. Weitere Projekte : Infrarot-Nachtsicht, Raketenführung, Abhörtechniken.

Allerdings kamen diese Techniken nicht mehr zu Einsatz. 1942 meldete Ohnesorg den  Geheimcode des Nachrichtenverkehrs zwischen den USA und England geknackt zu haben. Hitler bekam seither die Abschriften der Funkgespräche der beiden verfeindeten Staatenlenker.
1945 transportierten die Sowjetfunktionäre alles noch brauchbare ab.
( siehe auch: Armee Wenck in Ferch )

1947 übernahm die SED das Gebäude und die Parteihochschule Karl-Marx zog ein, Harkenkreuze u.v.m wurden entfernt.
Später wurde die Hakenburg zum Gästehaus der DDR. Michail Gorbatschow, Nikita Chruschtschow und Fidel Castro waren hier.

Nach 1990 zog ein Hotel und Gastronomie ein. Hochzeiten konnten gebucht werden. Doch das Hotel ging pleite und seither steht die Burg erneut zum Verkauf.

Doch wann werden die letzten Geheimnisse dieses Gebäudes gelüftet?
Während 1990 in den Wirren der Perestroika bereits aus russischen Archiven vieles  bekannt wurde ( Goebbels Tagebücher u.v.m ) liegt über die Hakenburg noch so manches im Dunkeln. Eigentlich sollen die amerikanischen Archive 2015, 70 Jahre nach Kriegsende, geöffnet und mehr ans Licht bringen, aber wer weiß.

 

Badewitzbrücke Kleinmachnow, Sprengung, Kampf, Wiederaufbau

23 Jun
Baewitzbrücke, heute Friedensbrücke

Badewitzbrücke, heute Friedensbrücke

Ursprünglich war die Badewitzbrücke eine Überquerung mit Fahrbahn, Gehweg und Gleis für Treidellokomotiven. Diese waren zum Bewegen der Kähne vor der Kleinmachnower Scheuse eingesetzt. ( …zu treideln )
( 1904 )
Beim Anmarsch der Roten Armee 1945 wurde sie von der Wehrmacht gesprengt.

24. April 1945: Die 3.Gardepanzerarmee der 1.Ukrainischen Front will über den Teltowkanal stürmen. ( siehe auch: Armee Wenck ) Dazu nehmen sie die Engstellen östlich des Machpower Sees ins Visier. Es bieten sich hier die Badewitzbrücke und die Rammrathbrücke etwas östlicher an. An der Harkeburg lag ein deutsches Sturmgeschütz, an der Brücke langen Verbände der Wehrmacht und des Volkssturms.

Laut Zeitzeugen: Deutsche Schützenlöcher an der Brücke

Laut Zeitzeugen: Deutsche Schützenlöcher an der Brücke

Aber der Widerstand hielt nicht lange, denn die Sowjetischen Truppen bildeten mehrere Brückenköpfe, die sich schnell verbinden ließen. Am 25. April war Kleinmachnow von der Roten Armee eingenommen.
Verluste :
etwa 570 Soldaten der Roten Armee, etwa 200 Deutsche Soldaten.
( Schätzung nach Anzahl der Gräber auf den Friedhöfen Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow. )

Nach dem Krieg zunächst als Fußgängerbrücke repariert, 1977 durch eine Stahlkonstruktion ersetzt und 1994 endlich durch die heutige Brücke neu errichtet, die auch moderne Verkehrsbelastungen aushalten kann.  Der heutige Name ist Friedensbrücke. Im Hintergrund ist die Schleuse Kleinmachnow zu sehen.

Betontrümmer am Ufer

Betontrümmer am Ufer

In unmittelbarer Nähe liegt die Hakenburg. Im Dritten Reich von der Reichspost genutzt und zu DDR-Zeiten Parteischule.

Sabinchenstadt Treuenbrietzen, Massaker und Gegenwart

22 Jun
Treuenbritzen Brandenburg

Treuenbritzen Brandenburg

Erstmals erwähnt 1208, Lage im Norden dies niederen Fläming, Brandenburg. 1290 Erhalt des Stadtrechts. Das kleine Treuenbrietzen war eine moderne Stadt, dic sich schnell mit einer Stadtmauer zu schützen wußte. Die  bis heute erhaltenen Parkanlagen wurden im 18.Jahrhundert errichtet und machten Treuenbrietzen über die lokalen Grenzen hinaus bekannter. Hinzu kam der industrielle Standort, man produzierte Tuch und Stoffe, die günstige Lage an der heutigen Bundesstrasse 2 zwischen Potsdam, Jüterbog und Wittenberg, sowie die baldige Anbindung an das Eisenbahnnetz.
Allerdings blieb Treuenbrietzen bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts verträumt und dehnte sich im Laufe der Zeit in der Fläche wenig aus.

Im 3. Reich wurde Wehrindustrie angesiedelt. ( Munitionsfabriken ) und mit ihnen brauchen die Arbeiter Wohnraum. 1937 wurde das Allgemeine Krankenhaus der Stadt zum Lungenzentrum spezialisiert, wie auch die Beelitz Heilstätten.

1945 gab es in Treuenbrietzen unfassbare Massaker an der Zivilbevölkerung. Die folgende Stichwortchronik versucht einen Überblick über die Wirren der Endschlacht um Berlin zu geben.

10. April 1945  die 12. deutsche Armee bei Beelitz neu formiert. Ziel Berlin.
11. April 1945 Treuenbrietzen Einmarsch der 13. Armee der Roten Armee.
21. April 1945 das 51. Gardepanzerregiment der 1 Ukrainischen Front
besetzt Treuenbritzen und löst die 13. Armee ab, die in Richtung Elbe zieht.
( Wie fast überall kommt es zu Vergewaltigungen und Übergriffen )
23. April 1945 Armee Wenck erobert Treuenbrietzen zurück.
23. April 1945 Wehrmacht oder Waffen SS  erschießen beim Dorf Nichel italienische Zwangsarbeiter.
23. April 1945 Die Rote Armee erobern Treuenbrietzen zurück.
23. April 1945 1000 Zivilisten werden von den Truppen der UdSSR erschossen.( Männer )
30. April 1945 Generalfeldmarschall Keitel informiert Hitler aus Ferch, das die 12. Armee feststeckt. siehe Keitel
Im Anschluss werden Verteidigungslinien entlang der Bahn Beelitz Jüterbog ausgebaut um den Abzug der 12. Armee Wenck zu sichern. siehe Elsholz
Die Front bleibt hier westlich von Treuenbrietzen, sodass die Stadt unter Sowjetische Besatzung fällt.

Zu DDR Zeiten wird die Munitionsindustrie in Mechanische Industrie umfunktioniert.
Nach 1990 ist die Stadt abgewirtschaftet. Die Grundsanierung dauert bis heute an und hat aus Treuenbrietzen ein schöne, handwerklich orientierte Stadt gemacht. Ein absolutes Muss für den Brandenburg Reisenden.

Moritat vom „Sabinchen“
Eine Geschichte von Untreue, Spitzname der Stadt Treuenbrietzen.
Hier eine Hörprobe
Hier die offizielle Seite zur Industriellen Ausbildung 

Die Wahlergebnisse 2014 :
SPD 10 %
CDU  17,9%
DIE LINKE 9,7%
FDP 4,7%
PIRATEN   2,6 %
BIV  26,1%
TBV 29,0%
ohne Gewähr

Restauriert: Treuenbrietzen

Restauriert: Treuenbrietzen

Siehe: Die Friedrichstrasse von Treuenbrietzen

( Quellen : Jeweils verlinkt Treuenbrietzen.de, Zeitzeugen. )

Burg Rabenstein Hoher Fläming Brandenburg

20 Jun
Burg Rabenstein Hoher Fläming

Burg Rabenstein Hoher Fläming

Erbaut 1209 bis 1212. Anlass des Baus dieser leichten Befestigungsanlage war die  Kontrolle der Strasse Brandenburg an der Havel nach Wittenberg.
1377 wurde das kleine Dorf Raben, am Fuße der auf einem Hügel stehenden Burg, erstmals in den Aufzeichnungen erwähnt.
Heutiger Besitzer : Gemeinde Rabenstein/Fläming

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Rabenstein von Schweden besetzt und geplündert.

1935 wurde die Burg grundsaniert. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie enteignet und zu Ausbildung von Forstpersonal genutzt.

Am 23. April 1945 Niemegk liegt in der Hauptkampflinie 32, wird mehrfach beschossen aber nicht eingenommen. Siehe Armee Wenck

1956 wurde sie Jugendherberge und wurde  Ziel vieler Klassenreisen.
Heute beherbergt die Burg eine Gaststätte und ein einfaches Hotel ( Herberge )
In der Adventszeit wird alljährig ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, natürlich im mittelalterlichen Stil.
Anfahrt am besten per Auto über die A9 Abfahrt  Ausfahrt 6 „Klein Marzehns“ Von dort ist der Weg ausgeschildert und in 5 Autominuten zu erreichen.

Burghund aus Raben

Burghund aus Raben

 

Burg Rabenstein

Burg Rabenstein

Perleberg. Der Norden Brandenburgs, 300 Jahre Militär, Pest und Krieg überstanden

19 Jun
Günter Hommes pixelio.de

Günter Hommes pixelio.de

Perleberg, Kreisstadt und die Perle der Prignitz.  Perleberg ist wahrscheinlich entstanden aus der Nikolaisiedlung/ Stammessiedlung im frühen Mittelalter, 12.Jahrhundert. Durch die günstige Lage siedelten sich im Raum Perleberg vielerlei Betriebe und Handwerker an.  Die Stadt wurde zügig zum Verkehrsknotenpunkt und Geschäftszentrum.
Am 12.10.1239 bekam man das Stadtrecht.

1539 kamen auch die Thesen von Martin Luther nach Perleberg, was zu Kämpfen mit Katholiken in der Stadt führte.1546 wurde die geistliche Gerichtsbarkeit abgeschafft. Damit war  Perleberg protestantisch.
Wenige Jahre später wütete die Pest in der Stadt.1627 kam der 30 jährige Krieg nach  in die Region und hinterließ Plünderungen, Brände und Elend. 1636 tobte die Schlacht von Wittstock und  Perleberg wurde zur Lazarettstadt. Weiterhin starben viele tausend Menschen an der Pest. Von diesen Ereignissen erholte sich die Prignitz nur schwer.

Ab 1724 war Perleberg  Garnisonsstadt. 1806 Krieg gegen Napoleon, bei dem die Kürassiere den französischen Truppen unterlagen. Damit wurde Frankreich Besatzungsmacht mit allen schrecklichen Auswirkungen.

Wieder ein Jahrhundert später und ein Krieg weiter, im Deutsch Französischen Krieg  1870/1871 hatte  Perleberg wenig Auswirkungen zu ertragen und beherbergte lediglich einige Kriegsgefangenen.

Der erste Weltkrieg brachte  Perleberg neben Inflation und Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und die Radikalisierung der politischen Lager.
Ab 1933 ging es wirtschaftlich aufwärts. Der zweite Weltkrieg endete für die Region mit Bombenangriffen auch der Besetzung durch die Sowjettruppen. Diese nutzen  Perleberg als Garnisonsstadt ab 1945. Gleichzeitig lag die NVA in der Stadt mit der Unteroffiziersschule Egon Schultz.

Nach 1990 und der Wiedervereinigung der beiden DeutschenStaaten  wurde die Stadt  Perleberg dem Land Brandenburg zugeordnet.

Salzbrunn, Brandenburger Perle und Kriegsgräber

18 Jun
Salzburg ist einfach niedlich

Salzburg ist einfach niedlich

In den im 16.Jahrhundert entdeckten Salzquellen ist auch die Namensgebung des kleinen Orts südlich von Beelitz begründet. 1748 ordnet Friedrich II, König von Preußen in Potsdam an, den Landstrich zu besiedeln. Etwa 12 Familien wurden angesiedelt.
Wahrscheinlich hat sich der Ort in den letzten Jahrhunderten nur sehr wenig verändert.
Nach der letzten Schlacht um Berlin und der Schutzfront zur Evakuierung von Beelitz Heilstätten und der Armee Wenck, direkt an der Bahnlinie wurden offensichtlich die deutschen Soldatenopfer in Salzbrunn beerdigt. In Wittbrietzen lag zu diesem Zeitpunkt bereits die Rote Armee, während die 9. Armee versuchte zu Wenck durchzubrechen.

Salzbrunn Kirche Kriegsgräber

Salzbrunn Kirche Kriegsgräber

Wittbrietzen, Brandenburg, Ortsteil von Beelitz und Kriegsschauplatz

18 Jun
Widersetzen bei Beelitz

Widersetzen bei Beelitz

Wittbrietzen liegt direkt südlich von Potsdam und ist ein Ortsteil von Beelitz. .
( Gründung im 13. Jahrhundert ) Auch hier gibt es in den Sommermonaten Spargel im Überfluss. Das Ortleben der etwa 550 Einwohner wirkt ruhig und beschaulich.
Doch das war mal ganz anders. 1945 schlugen die Ausläufer der letzten großen Schlacht um Berlin bis nach Beelitz und Wittbrietzen.
Während die 9 Armee aus dem Kessel von Halbe zur Armee Wenck durchbrechen mußte waren die Kämpfe direkt vor der Haustür.
Übersicht der Lage 1945 im Raum Beelitz und Wittbrietzen
 Kriegsgräber in Salzbrunn
Die Verkehrsanbindung durch die Bundesstrasse 2 Richtung Potsdam und Berlin, sowie die Bahnlinie nach Beelitz und weiter über Potsdam in die Hauptstadt, macht auch Wittbrietzen zu einer ländlichen, aber Pendler freundlichen Ortschaft.

Örtlicher Internetauftritt mit Infos über Vereine, Kultur, Gastronomie und angesiedelten Formen finden Sie gerne hier:   Wittbrietzen.de