Heiliggeistkirche Potsdam

10 Aug

 

Bundesarchiv, Bild 170-153 / Max Baur / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Heiliggeistkirche in Potsdam  Foto:Bundesarchiv, Bild 170-153 / Max Baur / CC-BY-SA [CC BY-SA via Wikimedia Commons

Diese wundervolle Kirche findet der Besucher heute nicht mehr. Sie überlebte die Potsdamer Bombennacht 1945, fiel dann aber beim Einmarsch durch die Rote Armee in Potsdam, beim Kampf um Berlin, den Flammen zum Opfer.

Das, was diesen Brand überstand, lag bis 1960 als Ruine an der Havel. Es wurde der noch nicht zusammengefallene Rest des Kirchenschiffs abgerissen. Der noch verbliebene Turmstumpf wurde 1974 gesprengt und abtransportiert. Aus einem Teil der Mauersteine, wurden nach dem Reinigen vier Klassenräume an die zu erweiternde Schule in Wilhelmshorst errichtet.

Die Kirche wurde von 1726 bis 1728 auf Wunsch Königs Friedrich Wilhelm I. an den Platz der ehemaligen slawischen Burg „Poztupini“ erbaut. Zu diesem Zeitpunkt noch ohne Turm. Dieser Turm wurde 1734 errichtet. Er war 87m hoch und überragte somit die Nikolaikirche.  Der untere Teil war gemauert und der obere Teil war ein mit Kupfer beschlagenes Holzkonstukt. Das Kupfer wurde später von Soldaten teilweise gestohlen und wurde mit verzinktem Eisenblech ersetzt. Johann Sebastian Bach gab in der Heiliggeistkirche am 8.Mai 1747 ein beeindruckendes Orgelkonzert.

In der Besatzungszeit durch Napoleon I. wurde die Kirche dann als Pferdemagazin genutzt.

Heute steht an Stelle der Heiliggeistkirche die 1997 erbaute Seniorenresidenz „Heilig-Geist-Park“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig-Geist-Kirche_%28Potsdam%29

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