Hochbunker Königs Wusterhausen

15 Feb

 

Hochbunker Königs Wusterhausen

Hochbunker Königs Wusterhausen

In Zeesen, dem südlichen Stadtteil von Königs Wusterhausen befindet sich der ehemalige Hoch- und Schutzbunker für den Reichspostminister des dritten Reichs und ein benachbartes Trainingslager der Reichspost.  ( Führungsstelle am Berliner Fernkabelring ) Aufgrund kritischer Bodenverhältnisse konnte auf dem Gelände nicht im Erdreich verbaut werden. Das dreistöckige Gebäude mit seinen mehr als ein Meter dicken Wänden war mit den Postfernkabeln direkt verbunden, besaß eine Notstromeinrichtung sowie nötige Nachrichtentechnik. Offenbar ist die direkte Lage an der Kabeltrasse und die Nähe zu Berlin ein Grund dafür, dass dieser Bunker des  Führungsstabs der Post nicht näher an Wünsdorf lag, wo weitere große Nachrichtenbunker stehen. ( Später sowjetisches Sperrgebiet für Fernmeldewesen )

Siehe aus : Hakeburg Klein Machnow, High Tech Schmiede

Hochbunker Königswusterhausen

Hochbunker Königswusterhausen

Zu DDR Zeiten diente das Gebäude dem Zivilschutz. Die heute noch zu sehende Tarnbemalung im sowjetischen Stil wurde in den siebziger Jahren aufgetragen. Eine Netzersatzanlage (38 KVA) und eine Schleuse wurde ebenfalls hinzugefügt.
Heute ist der Bunker in einem erbärmlichen Zustand und Ziel von Hobby Historikern und Geocachern.

Hochbunker Königswusterhausen

Hochbunker Königswusterhausen

 

Quelle: Eigene, Rundgang mit Anwohnern

Schreibe einen Kommentar

WordPress spam blockiert CleanTalk.