Lenin – Auferstanden aus Brandenburger Sand

10 Sep
„Berlin, Tatra T6A2+T6A2+B6A2 (2)“ von Felix O - Leninplatz, Berlin with Tatra KT4D tram,. August 1990. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0

Berlin, Tatra T6A2+T6A2+B6A2 (2)“ von Felix O – Leninplatz, Berlin with Tatra KT4D tram,. August 1990. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0

 

Kurz vor seinem hundertsten Geburstag wurde sein Denkmal am 19. April 1970 feierlich auf den heutigen Platz der Vereinten Nationen  enthüllt.

Wladimir Iljitsch Lenin, geboren am 22.April 1870 in Uljanowsk und gestorben am 21.Januar 1924. Als Führungsperson der Revolution im damaligen Russland verehrt und natürlich auch in der DDR hoch geschätzt.

„Lenin“ von Unbekannt Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

„Lenin“ von Unbekannt Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

1968 fand die Grundsteinlegung zur Neugestaltung des Platzes statt, welcher dann mit der Enthüllung des Lenindenkmals zeitgleich als Leninplatz eingeweiht wurde. Er sollte ein Zeichen des überragenden Wohnungsbau in der DDR sein.

1991 wurde das Lenindenkmal von der Denkmalliste der DDR entfernt und auch vom Leninplatz, der kurz mal, auf den Schilder jedenfalls, Ritter Runkel Platz hieß. (Ritter Runkel ist eine Figur aus einem der wenigen DDR-Comics, „Mosaik“)

Das Denkmal wurde im Südosten Berlins vergraben und der Platz dafür geheimgehalten und dann vergessen worden. Heute wurde der Kopf wieder ausgegraben und abtransportiert. (Der rbb berichtete heute darüber). Der Sandsteinkopf wurde in die Berliner Zitadelle gebracht und soll ab 2016 – auf einem Sockel ruhend – Teil der Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ sein.

„Lenin-office-1918“ von Ocup, P.A.. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons -

„Lenin-office-1918“ von Ocup, P.A.. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia

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