Neue Orangerie – Orangerieschloß in Potsdam

20 Aug

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Orangerieschloß Potsdam

Am Nordrand des Parks Sanssouci, in der Nähe der Historischen Mühle steht ein oft von Potsdambesucher übersehenes kleines feines Schloß.

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Orangerie im Sommer 2014

Dieses Schloß, auch Neu Orangerie, wurde auf Geheiss von Friedrich Wilhelm IV von 1851 bis 1864 erbaut. Die italienische Stil der Renaissance wurde von den Architekten Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse nach Friedrich Wilhelms Skizzen umgesetzt.

An den Mittelbau, mit Gemäldesaal, schließen sich rechts und links die Pflanzenhallen an. Im Winter werden dort die Pflanzen aus dem Park Sanccouci überwintert. Die Hallen haben eine Kanalheizung unter dem Ziegelsteinboden. Der Boden hatte und hat dadurch eine konstante Themperatur von 6°C bis 8°C. Somit stehen dann im Winter über 1000 Kübelpflanzen.

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Der Gemäldesaal wurde mit ca. 50 Kopien von Bildern des Malers Raffael ausgestattet. Weiterhin befanden sich im Mittelbau Gästeappartments, die gern von internationalen Adligen genutzt wurden.

Die Kämpfe um Potsdam im April 1945 schadeten der Orangerie zum Glück fast nicht. 1949 zog dann das Brandenburgische Landesarchiv bis 2010 teilweise in die Orangerie ein. Heute stehen wieder im Winter die Pflanzen in den Pflanzenhallen und im Mittelbau befinden sich Büroräume.

Der Säulenhof wird für Konzerte genutzt, wie bei den beliebten Potsdamer Musikfestspielen.

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Weitere sehr gute Infos findet man unter https://de.wikipedia.org/wiki/Orangerieschloss_%28Potsdam%29

Die Orangerie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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