Osdorf, ein Ort weicht dem Grenzstreifen der DDR

26 Okt
Osdorf Grenzstreifen

Osdorf Grenzstreifen

Das Gebiet um das „Gut Osdorf“ am ehemaligen Todesstreifen der DDR, angrenzend an Berlin Marienfelde und Lichtenrade, ist heute eine beliebte „grüne Lunge“ der Hauptstadt. Die ehemalige Ort Osdorf verschwand 1968 im Zuge des Ausbaus der DDR Grenze zum amerikanischen Sektor, Berlin West. Die etwa 150 Anwohner wurden in dem benachbarten Heinersdorf angesiedelt, welche 1999 schließlich in die Gemeinde Großbeeren integriert wurde. 2002 wurde ein Gedenkstein auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes enthüllt, auf dem folgende Zeilen zu lesen sind :

Hier befand sich einst das Dorf Osdorf. Das Dorf wurde in den 60er Jahren dem DDR-Grenzbau geopfert und ab 1968 mit Ausnahme der Osdorfer Scheune komplett abgerissen.
1369 erstmals urkundlich erwähnt, wurde das märkische Bauerndorf mit seinem Gut besonders ab 1875 durch die ersten hier angelegten Rieselfelder der Berliner Stadtgüter bekannt. Heute gehört Osdorf zum Ortsteil Heinersdorf der Gemeinde Großbeeren.“

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Osdorfer Straße, Grenzstreifen

Osdorfer Straße, Grenzstreifen © Schautafel am ehemaligen Grenzstreifen

 

 

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