Rückblick Orkan „Kyrill“ 2007

18 Okt

Der Orkan Kyrill legte am 18. und 19. Januar 2007 das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas lahm. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 km/h. Die Folge waren neben Todesopfern, auch erhebliche Sachschäden. Weitere Beschädigtes HausdachFolgen waren erhebliche Beeinträchtigungen im Energiesektor, sowie im Straßen- und Schienenverkehr.

Nach Aussage des Deutschen Wetterdienstes, sei der Orkan Kyrill der stärkste Orkan seit „Lothar“ Ende 1999 gewesen. Die stärkste Windgeschwindigkeit wurde auf dem Brocken mit 198 km/h und auf dem Fichtelberg mit 172 km/h gemessen.

Als Folge stellte die Deutsche Bahn am Abend des 18. Januar 2007 erstmals in ihrer Geschichte aufgrund eines Unwetters den kompletten Fernverkehr ein, was erhebliche Beeinträchtigungen für die Reisenden zur Folge hatte.

Am Berliner Hauptbahnhof wurde ein tonnenschwerer Träger heruntergerissen. Ebenso drohte zweiter, ebenfalls tonnenschwerer Stahlträger herunterzustürzen.

Für die Forstwirtschaft hatte der Orkan Kyrill ebenfalls katastrophale Folgen, wobei in Deutschland ca. 37 Millionen Kubikmeter Holz dem Sturm zum Opfer fielen. Alleine in Thüringen wurden riesige Kahlflächen hinterlassen. In Nordrhein-Westfalen entstanden vor allem in Wittgenstein und im Siegerland / Sauerland weitere große Schäden. Gründe für die Schäden waren u. a. die aufgeweichten Waldböden und Schädigung der Baumbestände durch Luftverschmutzung.

Als Folge des Orkans kamen in Deutschland 13 Menschen zu Tode. Weiterhin starben in Nordrhein-Westfalen weitere sechs Menschen, die mit Aufräumungsarbeiten in den betroffenen Wäldern beschäftigt waren.

Der versicherte Schaden belief sich auf insgesamt ca. 2,4 Mrd. €

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