Schleuse Kleinmachnow

8 Okt

Der Teltowkanal wurde von  1900-1906 erbaut. Er ist 38 Kilometer lang und stellt die Verbindung von  Spree und Havel dar. Hierdurch konnte der Schifffahrtsweg vom Osten Berlins in den Südwesten wesentlich verkürzt werden. Der Teltowkanal führt durch die südlichen Bezirke Berlins, beginnt in Köpenick weiter über Neukölln nach Tempelhof und Steglitz. Dann weiter entlang der Gemeinden Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow, durch den Griebnitzsee bis zur Havel. Somit mussten die Schiffe und Lastkähne nicht mehr den langen beschwerlichen Weg durch die Innenstadt nehmen.

Teltowkanal Kleinmachnow Brandenburg Schleuse

Teltowkanal Kleinmachnow Brandenburg

Während der Zeit der deutschen Teilung war der Kanal nicht passierbar. Er diente teilweise sogar als Grenzgewässer. Nach der Wiedervereinigung wurde der Kanal wieder schiffbar gemacht.
Das wichtigste  und alleiniges Regelwerk des Kanals ist die Schleuse Kleinmachnow am Kanalkilometer 8. Sie gleicht den Pegel Unterschied zwischen Spree und Havel von 2,7 Metern aus.
Zunächst wurden nur 2 Schleusenkammern betrieben. 1939 wurde die Schleuse erweitert und eine dritte Kammer angeschlossen.
Nach der Wiedervereinigung wurde auch die Schleuse bis ins Jahr 2005 saniert.
Da die Schiffe in der heutigen Zeit immer großer werden  ist eine Erweiterung der nördlichen Kammer auf 190m geplant.durchgeführt, die 2005 abgeschlossen wurden. Im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17 soll eine neue Schleuse mit einer 190 Meter langen Kammer in der vorhandenen Nordkammer gebaut werden.
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