Schneiderstein Finkenberg bei Treuenbrietzen und die Sagen

22 Mai
Schneiderstein am Finkenberg Treuenbrietzen

Schneiderstein am Finkenberg Treuenbrietzen

Als in Treuenbrietzen die St. Marienkirche ( 1220 etwa )  in der Großstraße im Osten der Stadt gebaut wurde brachte das den Teufel, der zu diesem Zeitpunkt in der Umgebung von Wittenberg weilte, fürchterlich in Rage. ( So die Sage )
Er nahm einen riesigen Stein und warf ihn Richtung Treuenbrietzen. Irgendwie reichte der Schwung nicht aus und so viel der Stein bereits am Finkenberg, südlich der brandenburgischen Stadt zu Boden. Dabei zerbrach er in zwei Teile.
Weitere Sagen lauten wie folgt :

Ein Schneider wanderte einstmals von Treuenbrietzen nach Wittenberg. Am Finkenberg verstellte ihm der Teufel den Weg und wollte ihm die Seele rauben. Der Schneider bat um sein Leben. Der Teufel stellte als Bedingung, dass der Schneider mit seiner Elle den Stein spalte. Das gelang ihm auch. Der Teufel musste ihn weiterziehen lassen.

Einstmals prahlten zwei Schneider über ihre Stärke. Schließlich behauptete der eine Geselle, der in Wirklichkeit der Teufel war, er könne den Stein mit einem Schlag seiner Elle spalten. Der andere ging auf die Wette ein. Tatsächlich zersprang der Stein. Da gewann der Teufel die Wette und zauberte den Schneider in den Stein.

In alter Zeit lebte in der Gegend des Finkenberges ein Riesenehepaar. Der Mann fertigte für sich und andere Riesen Kleidung an und wurde deshalb der Schneider genannt. Im Streit mit seiner Frau ergriff er seine Elle und warf sie nach der Frau. Er traf aber den Stein, der durch die Wucht zersprang.

Der Stein liegt von Treuenbrietzen kommend etwa 5 Kilometer auf der rechten Seite der Bundesstrasse 2, kurz vor der Landesgrenze nach Sachsen Anhalt.

Schneiderstein Sagen

Schneiderstein Sagen

( Natürlich liegt auch hier ein Geocache )
Quelle : Schautafel

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