Einbrüche im Berliner Speckgürtel

7 Nov
Einbrüche Berlin Brandenburg

Einbrüche Berlin Brandenburg © gemeinfrei

Berlin-Speckgürtel
Schnell und präzise wissen sie was zu tun ist. Innerhalb von Sekunden sind sie im Haus, innerhalb von Minuten ist alles vorbei. Was bleibt ist meist ein Chaos und die nackte Angst vor Wiederholung. Was in dieser Zeit in vielen Ballungsgebieten geschieht, verschont auch Berlin nicht.
Mittlerweile kennt praktisch jeder einen Nachbarn, der Opfer einer solchen Straftat wurde. Doch was geschieht dagegen? Angesichts der immer weiter steigenden Zahlen schließen sich auch immer mehr Nachbarschaften zusammen. Man passt wieder auf einander auf. Durch Technik wie WhatsApp ist es möglich. Jedoch ist die 110 immer die erste Wahl. Unterbesetzt und seit 1990 zusammengespart leisten hier Beamte auch oft sehr erfolgreich Ihren Dienst. Übrigens die letzte Waffe des Staates.
Die ehemals große Bundeswehr besteht nur noch aus gut 175.000 Mann.

Berliner Speckgürtel: Die Angst vor den Einbrecherbanden | Polizei&Justiz – Berliner Kurier – Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/berliner-speckguertel-die-angst-vor-den-einbrecherbanden,7169126,31732686.html#plx737550599

Wirtshaus Moorlake Havel Berlin

31 Okt
Wirtshaus Moorlake Havel Berlin

Wirtshaus Moorlake Havel Berlin ©eigene

Das Wirtshaus Moorlake sieht irgendwie ungewohnt aus. Bayrisch ! Ein bayrisches Haus an der Havel bei Berlin?
Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. ließ dieses Haus im Jahr 1840 tatsächlich im bayrischen Stil hier erbauen. Er widmete es seiner, aus Bayern stammenden Frau  Elisabeth von Wittelsbach. ( Nicht Sissi !!!)  Das Haus wurde für Familiengesellschaften genutzt und erst 1896 als Gaststätte verpachtet. Link: Wirtshaus Moorlake

Erreichen kann man das Havelufer oder die benachbarte Pfaueninsel per Linie 218 – Traditionsbus Berlin, oder über den Nikolskoer Weg von der Königsstrasse aus. Per Schiff ist die Anfahrt natürlich gleichzeitig eine Reise über eine der schönsten Wasserstrassen Europas. Abfahrten sind ab Potsdam und Bahnhof Wannsee möglich. Fahrplan.
Radfahrer finden einen sehr hochwertigen Radweg von der Glienicker Brücke kommend bis nach Pichelswerder vor. Auf Geocacher wartet ein ausgedehnter „Tradi Trail“ entlang des Wanderwegs.

Quellen: Flyer Wirtshaus, eigene

 

Seddiner See Brandenburg

27 Sep
Seddiner See

Seddiner See

Der Große Seddiner See liegt gute 20 Minuten vom Kuhdamm in Berlin entfernt, südlich des Berliner Rings und damit nicht mehr im übervölkerten Speckgürtel der Hauptstadt. Er ist 218ha groß und Ost-West ausgerichtet. Damit erreicht er eine Ausdehnung von fast 5 Kilometern. Mehrere Ortschaften teilen sich die angrenzenden Lagen, jedoch gibt es auch viel geschützte Natur an den Ufern. Wildschweine streifen durch den schlammigen Schilfgürtel und so mancher Spaziergänger hat schon „Reiß aus“ genommen. Das Ziel der meisten Besucher ist entweder der Ort Wildenbruch im Nordosten, oder der Süden des Sees mit seinen Badestränden. Im direkten Norden versperrt ein Golfplatz den Zugang, sowie viel private Grundstücke.
Die Wasserqualität ist generell sehr gut, im Sommer kommt es allerdings zu erhöhter Algenbildung. Das Bootfahren auf dem See ist stark eingeschränkt und das Angeln erfordert eine besondere Genehmigung.

 

 

S-Bahnhof Dreilinden der Friedhofsbahn Berlin

22 Sep
S-Bahnhof Dreilinden Friedhofsbahn

S-Bahnhof Dreilinden Friedhofsbahn

Im boomenden Berlin der Zwanziger Jahre wurde, wie auch heute, langsam der Platz knapp. Man versuchte zu Dezentralisieren. Was „raus konnte“ mußte verlegt werden. Unter anderem kam es so zur Neuordnung des Friedhofwesens und der Auslagerung einiger Friedhöfe aus dem Stadtgebiet. Einer davon fand im südlichen Stahnsdorf einen geeigneten Platz. In Kooperation mit den ansässigen Eisenbahngesellschaften mußte nun der Zugverkehr nach Stahnsdorf für diese Zwecke neu geregelt werden und so zweigte südlich des Bahnhofs Wannsee die so genannte Friedhofsbahn ab. Bei Dreilinden wurde ein Zwischenbahnhof einrichtet, der einzige Stopp für die spezialisierten Züge, die sowohl Passagiere, als auch Särge transportieren konnten.
In den Kämpfen um Berlin wurde unter anderem die Eisenbahnbrücke über den Teltowkanal zerstört und so wurde Dreilinden  Endbahnhof. Ab 1948 konnte wieder bis Stahnsdorf durchgefahren werden aber am 13.August 1961, dem Tag des Mauerbaus, wurde der Verkehr eingestellt. In den 1970′ ziger Jahren wurden Gleise und Bahnanlagen abgebaut oder abgerissen. 1969 wurde die ehemalige Autobahn ( Anschluss AVUS ) in Richtung Osten verlegt, dem heutigen Verlauf gleich. Heute sind die Reste der S-Bahn und der ehemaligen Autobahn durch dichtes Gestrüpp verdeckt.

ehemaliger Bahnsteig S-Bahnhof Dreilinden

ehemaliger Bahnsteig S-Bahnhof Dreilinden

Eisenbahnbrücke Friedhofsbahn am S-Bahnhof Dreilinden

Eisenbahnbrücke Friedhofsbahn am S-Bahnhof Dreilinden

Quellen: Wikipedia und eigene

Berliner Reichstag Sehenswürdigkeit Berlin

21 Aug
Reichstag, Berlin

Berliner Reichstag

Der Berliner Reichstag, Top 10 Sehenswürdigkeit in der Hauptstadt, Zeitzeuge der keimenden Demokratie nach dem 1.Weltkrieg, des Zusammenbruchs in den Bombennächten des 2. Weltkriegs, Bau der Berliner Mauer und Wiedervereinigung nach 1989.

Nach seiner Fertigstellung 1894 zogen zunächst die Abgeordneten des „Reichstags des Deutschen Kaiserreiches“ ein, nach dem verlorenen Weltkrieg war das monströse Gebäude im Stadtteil Mitte Sitz des „Reichstag der Weimarer Republik.“
Nach 1933 kam es zum, bis heute nicht ganz, geklärten Reichstagsbrand, bei dem unter anderem der Plenarsaal ausbrannte.
Die Abgeordneten mußte in die Krollhaare ausweichen und das Gebäude blieb bis nach dem 2. Weltkrieg wenig saniert. Während der Kämpfe um Berlin war der Reichstag u.a. Lazarett.
Das stark zerstörte Bauwerk, dicht am ebenso zerstörten Brandenburger Tor gelegen, wurde nach der Kapitulation sich selbst überlassen. Das gesamte Areal zwischen Reichstag, Siegessäule und Potsdamer Platz war eine einzige Wüstenei. Der Tiergarten zerstört oder abgeholzt, wurde nach 1945 zur Ackerfläche der Berliner. Hier wurden durch die Notleidende Zivilbevölkerung Lebensmittel angebaut.
Erst 1955 machte die Westdeutsche Regierung einen Plan zum Wiederaufbau des Reichstags. 1973 stand eine „Billigversion“ des ursprünglichen Gebäudes. Allerdings wurde ein großer Plenarsaal eingebaut, in dem laut Willen der Alliierten aber keine Parlamentssitzungen stattfinden durften, so zog ein Museum ein.
Die Berliner Mauer lief vom Brandenburger Platz kommend auf der Westseite des Brandenburger Tores entlang und dann direkt zur Hinterseite des Reichstages. Das Gebäude der heutigen Parlamentarischen Gesellschaft lag also bereits im Osten.
Auf einer Bootstour auf der Spree passiert der Besucher genau diese Stelle.

Am 4. Oktober 1990 fand erstmals nach 57 Jahren wieder eine Parlamentssitzung im Reichstag statt. Am 20.Juni 1991 erhitzen sich die Gemüter im Bonner Wasserwerk. Es ging um den Sitz des Deutschen Bundestag im wiedervereinten Deutschland. Die Stadt Bonn machte massiv mobil gegen die Hauptstadt. Mit Plakaten „Bock auf Bonn“ schwanden die Chancen für Berlin zusehends. Wolfgang Schäuble, der heutige Finanzminister, überzeugte in einer beeindruckenden Rede den Bundestag von der Rolle Berlins in den nachfolgenden Jahren. Damit wurde Berlin schließlich zum Regierungssitz gewählt.
Es begann eine gewaltiger Umbaumarathon. 1999, nach der Sommerpause trat der Bundestag dann im fertigen Reichstag zusammen.

Siehe auch :
Neue Orangerie in Potsdam
Kaiser Wilhelm Blick
Nikolaikirche in Potsdam

Quellen. Eigene Erinnerungen und,
wer es noch genauer wissen möchte: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hotels: Berliner Flair auch in Nürnberg

20 Aug

Ein Hotelzimmer zu finden stellt – wie in vielen deutschen Großstädten – auch in Berlin kein größeres Problem dar: Schließlich sorgen die großen Hotelketten für enorme Überkapazitäten. Doch egal, wie luxuriös und komfortabel deren Zimmer sind: Wer nach seiner Rückkehr aus der Hauptstadt zu Hause von seiner Unterkunft erzählt, schwärmt vielleicht vom tollen Service, der überdurchschnittlichen Zimmergröße und vom guten Essen. Mehr gibt es in der Regel nicht zu berichten.
Ein bisschen mehr Individualität bieten da schon die Themenhotels. Zimmer wie die „Gruft” oder den komplett verspiegelten „Mirror Room” in der Propeller Island City Lodge gibt es nur ein einziges Mal. Da die Hotelbetreiber für solche Unikate jedoch nicht auf Patentrezepte à la „Bett, Schrank und Schreibtisch” zurückgreifen können, stecken in diesen Zimmern deutlich mehr Planungszeit und -kosten. Dafür erlebt der Gast ein absolut einmaliges Übernachtungserlebnis, das er mit keinem anderen Berlin-Reisenden teilen muss. Doppelzimmer natürlich ausgenommen.
Die Meistereck Hotels in Nürnberg bringen noch etwas mehr Leben in die doch oft ziemlich eintönige Hotellandschaft. Als Erlebnishotels möchten sie ihre Gäste nicht nur durch eine außergewöhnliche Optik erfreuen, sondern aufregende Geschichten erzählen. Hier tauchen die Gäste in jedem Zimmer in ein völlig anderes Szenario ein und überwinden dabei Raum- und Zeitgrenzen. Während man im „Fort Colonial” das Namibia der Kolonialzeit aus Sicht des Gouverneurs und seiner Soldaten erlebt, atmet man wenige Zimmer weiter an Bord des „Cargo Ship” frische Seeluft. Sei dabei, wenn die Nordmänner im „Viking Fort” einen erfolgreichen Beutezug mit Met begießen oder gehe mit deinem „Safari Guide” im Jeep auf Tour.

Berlin Anhalter Bahnhof und seine Zerstörung 1945

16 Aug
Berlin Anhalter Bahnhof

Gerd Köhler_pixelio.de

Berlin boomte schon mit Beginn der Zwanziger Jahre und sowohl der Automobil Verkehr als auch der Schienenverkehr nahm gewaltig zu. Nach der Rezession um das Jahr 1929 und dem Regierungswechsel 1933 erfuhr die Stadt geradezu eine Verkehrsschwemme. Der Flughafen Tempelhof wurde zum Luftdrehkreuz und der Potsdamer Platz war wohl die verkehrsreichste Kreuzung Europas.
Der Alte Anhalter Bahnhof von 1841 war längst überlastet und war bereits 1880 durch einen Neubau ersetzt worden, dessen Ruinen heute noch stehen. Er war am 15.August 1880 von Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm I. fertig eingeweiht worden.
Fortan war der Anhalter Bahnhof mit seinen Gleisanschlüssen durch ganz Europa, später bis nach Istanbul, das Tor zur Welt.
Die Luxusreisewelle in den Zwanziger Jahren und die KDF- Fahrten im 3. Reich lasteten den Bahnhof vollkommen aus. Während der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin fuhr offenbar alle 120 Sekunden ein Zug hier ab, oder kam an. Ab 1939 wurde der S-Bahn Betrieb unterhalb des Bahnhofs aufgenommen.

Der 2. Weltkrieg beendete das zivile Treiben spätestens ab 1942. Soldatentransporte und später Judentransporte waren Tagesroutine.
( Siehe: riesiger Rangierbahnhof Neuseddin )
Auf Hitlers Befehl wurde auch am Anhalter Bahnhof ein Hochbunker für Zivilisten errichtet, der 3000 Personen aufnehmen konnte.
Kurz vor dem Endkampf um Berlin kam es am 3. Februar 1945 zur Zerstörung durch alliierte  Bomberangriffe. Die vielen Tunnel unterhalt ( auch S-Bahn Tunnel ) des Bahnhofs wurden jetzt massiv als Luftschutzräume genutzt und boten gegen die näher kommenden gegnerischen Truppen einigermaßen Schutz.

Ein Offizier einer deutschen Panzereinheit berichtet:

„Neuer Gefechtsstand Anhalter Bahnhof. Bahnsteige und Schalterräume gleichen einem Heerlager. In Nischen und auf Winkeln drängen sich Frauen und Kinder. Andere sitzen auf ihren Klappstühlen. Sie horchen auf den Lärm der Kämpfe. Die Einschläge erschüttern die Tunneldecke. Betonstücke brechen herab. Pulvergeruch und Rauchschwaden in den Schächten. Lazarettzüge der S-Bahn, die langsam weiterrollen.“

– Tagebuch Panzer-Division Müncheberg: 26. April 1945
In der Folge kam es zu dramatischen Fluchtaktionen, 13.000 Zivilisten versuchen durch die Tunnel ( S-Bahn ) vor den sowjetischen Truppen zu fliehen.Nach den Verhandlungen zur Teilung Deutschlands und auch Berlins lag der Anhalter Bahnhof auf Westgebiet. 1948 kam der Verkehr durch die sowjetische Blockade Berlins vollkommen zum erliegen und wird 1952 vollkommen eingestellt.
Heute steht nur noch eine Fassade des alten Bahnhofs, während der seit 1939 bestehende S-Bahnbetrieb bis heute erhalten werden konnte.
Fahrten der S-Bahn durch Geistesbahnhöfe

Quelle Wikipedia, eigene Quelle und Zeitzeugen

Mauerbau am 13.August.1961 DDR Grenze

13 Aug
an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, DDR BRD

an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, DDR BRD

Im Jahr 1960, 15 Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkriegs, ist Deutschland nach wie vor in 4 Besatzungszonen aufgeteilt und so auch Berlin. Zwar ist es möglich vom Westteil der Stadt in den Ostsektor zu gelangen, in ein Gebiet, welches die Hauptstadt der anderen deutschen Republik ist, aber in diesem Jahr nutzten fast 200.000 DDR Bürger die offene Grenze zur endgültigen Übersiedlung in die BRD.
Die wirtschaftliche Lage der DDR wurde durch den Verlust der Bürger nicht gerade einfacher, hatte doch die SED Staatspartei 1958 erst beschlossen, bis 1961 allerorts die Überlegenheit des Sozialismus gegenüber dem westlichen Kapitalismus zu demonstrieren. Das Gegenteil war nun der Fall. Zu Ostern 1961 schnellt die Flüchtlingszahl in die Höhe und erreicht einen neunen Rekord. Im Aufnahmelager in Berlin-Marienfelde treffen in diesen Tage Tausende ein. Bis zum Ende des Monats werden es fast 20.000 zumeist Menschen unter 25 Jahren.  Diese Zahl wird auch in den kommenden Monaten nicht weniger, die DDR blutet aus.
Am 13. August ist es dann soweit. Der Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR und Staatsgründer, Walter Ulbricht, gibt den Befehl Ostberlin abzuriegeln. Zuvor hatte er in einem Interview am 15.Juni 1961, ohne direkt gefragt zu werden geantwortet:
“ Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten…“
Mit Rückendeckung der sowjetischen Truppen beginnen die Grenztruppen der DDR zusammen mit den Kampfgruppen in Berlin Barrikaden zu errichten, die wenige Tage später durch einen Stacheldrahtzaun ersetzt werden. Am 24. Juni 1961 wird der erste Flüchtling, bei einem Versuch in den Westen zu gelangen, erschossen.In den kommenden Jahren verschärft sich die Situation erheblich, ohne das die Wirkungen auf die DDR Wirtschaft deutlich zutage tritt. Fast genau 28 Jahre später bekommt dieser Eiserne Vorhang erste ungefährliche Löcher. Ungarn baut im August 1989 Grenzsicherungsanlagen nach Österreich ab und am 19.08.1989 öffnet sich bei beim „25.Paneuropäischen Picknick“ zwischen dem ungarischen Sopronkőhida und dem österreichischen St. Margarethen das Grenztor. Mindestens 600 DDR-Bürger nutzen diese Veranstaltung zur Flucht über Österreich Erst am 9.November 1989 fällt die, bis dahin entlang der gesamten Staatsgrenze zum Todesstreifen gewordene Grenzbefestigung entgültig.

Jeder Westdeutsche, der die Zeit vor diesem 9.November 1989 kennt, kann sich bestens an neugierige Blicke der DDR Grenztruppen erinnern, als man sich der Grenze näherte. Jeder Ostdeutsche weiß noch zu genau, wie strikt das Grenzgebiet abgeriegelt war. In Berlin konnten sich Ost- und Westbürger oft direkt gegenseitig ins Wohnzimmer schauen, so nah lagen Ost und West, nur durch eine gesperrte Strasse getrennt, aneinander.

Der Fotograph des folgenden Fotos steht auf ehemaligem DDR Grenzgebiet. Die Bevölkerung durfte die parallel zur Grenze verlaufende Straße betreten, aber nicht mehr die Grundstücke direkt an der Grenze. Im Hintergrund sieht man bereits das Ortsschild von Berlin. Die Mauer ging unmittelbar hinter den Bäumen entlang.

ehemaliges Grenzgebiet DDR Mauer

ehemaliges Grenzgebiet DDR Mauer

Lisa Spreckelmeyer  / pixelio.de

Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

Quelle u.a.
Die beste Chronik über den gesamten Mauerbau und die Zeit davor finden Sie hier
Sehr zu empfehlen.

 

 

 

 

Berliner Fernsehturm und Telespargel

12 Aug
Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Der Fernsehturm in Berlin, im früheren Ostberlin, Hauptstadt der DDR, Alexanderplatz. Das ist schon mal eine passende Beschreibung des im Umgangston genannten „Telespargel“. Die Technischen Details sind ebenso beeindruckend, schließlich ist der Fernsehturm , mit seinen 368 Metern, das höchste Bauwerk Deutschlands.
Baujahr 1965 bis 1969, damals absolute Weltklasse mit seinen Schnellaufzügen und dem beliebten Drehrestaurant, symbolisierte die riesige Kugel im Sommer 2006, zur Weltmeisterschaft in Deutschland, einen überdimensionalen Fußball.
Der Fernsehturm ist alles in Einem. Wahrzeichen, Baudenkmal, Treffpunkt, Titelbild und auf jeden Fall ein Muss für jeden Berlin Touristen.
In unmittelbarer Nähe liegt das Nikolaiviertel, das älteste Berliner Viertel. Von hieraus starten eine Vielzahl von Spree Touren durch die Hauptstadt.

Alle Details bei Wikipedia

 

 

Spreefahrt Berlin Schiffstour durch die Hauptstadt

10 Aug
Spreefahrt durch Berlin

Spreefahrt durch Berlin

Jedes Jahr fahren hunderttausende Touristen per Schiffchen durch die deutsche Hauptstadt Berlin. Die Spreefahrten bilden für viele Besucher einen absoluten Höhepunkt ihres Aufenthalts. Aber auch die Berliner selbst gönnen sich von Zeit zu Zeit mal einen Auffrischungsturn. Die allermeisten Fahrten auf der Spree starten in der Nähe vom Berliner Dom / Humboldt Forum, dem früheren Palast der Republik. Die  Haltestelle Jannowitzbrücke ist problemlos über Bus und Bahn erreichbar, bietet aber wenig öffentliche Parkmöglichkeiten. Dafür häufen sich die Sehenswürdigkeiten und viele davon sind beeindruckend per Schiff zu steifen.

Sehr zu empfehlen sind folgende lange bis kurze Touren:
Brückenfahrt.
Entweder von der Friedrichstraße oder der Jannowitzbrücke  geht es unter 40 Brücken hindurch. Man passiert auf dem Weg folgende Stationen :
Oberbaumbrücke ,Schloss Charlottenburg, Potsdamer Platz,  Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt, Reichstag, sowie die Museumsinsel nahe des Doms.
Preis ca. 38,-  Dauer fast 4 Stunden.

Die kurze Berlin Fahrt
Diese einstündige Spreerundfahrt beginnt entweder im Nikolaiviertel ( unweit vom Dom ) oder in der Friedrichstraße.
Man passiert auf dem Weg folgende Stationen : Reichstag mit Regierungsviertel, den ehemaligen Bundespressestrand, Richtung Hauptbahnhof. Vorbei geht es am sogenannten „Beamten Wurm“, ein geschwungener Komplex für Abgeordnete, zur Lutherbrücke und zurück. Von hieraus kann der Gast einen Blick auf die „Goldelse“ (goldene Figur der Siegessäule) sowie Schloss Bellevue werfen, dann geht es zurück Richtung Museumsinsel und wieder ins  Nikolaiviertel.
Preis ca. 11,-  Dauer etwa 1 Stunde.

Auf allen Schiffen ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt und auch die Preise sind moderat. Ein Tipp noch zum Parken in der Gegend. Gegenüber dem Bundeskanzleramt, auf der Bahnhofsseite der Spree, gibt es einen Biergarten in der Elisabeth Abegg Strasse. Gegenüber befindet sich ein größerer Parkplatz.