Olympiastadion Berlin Westend Olympiade 1936 bis heute

24 Jul
Olympiastadion Berlin

Olympiastadion Berlin

 

Baujahr 1934 bis 1936. Austragungsort der Olympischen Sommerspiele in Berlin am 01.08.1936. Entworfen wurde der Bau letztendlich von Albert Speer, nachdem dem Reichskanzler Hitler andere Entwürfe nicht zusagten. Architektonisch ähnelt das Stadion den Bauten der Antike. Ab sofort erklärte Hitler den Bau zur Reichssache und übernahm somit die Organisation der Olympischen Spiele. Zuvor war die Stadt Berlin zuständig.  Auf der Rückseite des Stadions erstreckt sich ein gigantisches Aufmarsch Gebiet, das so genannte Maifeld mit dem Führerturm, heute Glockenturm. Das Stadion bietet 100.000 Gästen Platz.
Während des zweiten Weltkriegs nutzte die „Blaupunkt“ die Kellergewölbe als Produktionsstätte für Zünder, auch wurden die Keller als Luftschutzkeller genutzt. Im Endkampf um Berlin fanden wahrscheinlich nur geringe Kampfhandlungen hier statt.
1947 wurde der stark beschädigte Glockenturm gesprengt und neu errichtet.

1974 fand in Westdeutschland die Fußball Weltmeisterschaft statt. Zuvor wurde die Arena zum Teil überdacht. Von 2000 bis 2004 wurde das Bauwerk weiter renoviert und für die nächste Weltmeisterschaft 2006 fit gemacht.
Ein Spaziergang um und durch die gesamte Anlage lohnt sich. Auch sind die angrenzenden Wohngebiete gut erhalten und architektonisch sehr interessant.

Anfahrt und Übersicht der Anlage

Öffentlicher Nahverkehr:

U-Bahn: Olympiastadion (Ost)
S-Bahn: Olympiastadion

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