Dobbrikow Brandenburg 1945 die 9. Armee versucht Durchbruch nach Beelitz

25 Jul
Dobbrikow Brandenburg

Dobbrikow Brandenburg

Das malerische Dobbrikow liegt etwa 25 Minuten südlich von Potsdam. Es ist ein Dorf „wo die Welt noch in Ordnung ist“.

Doch das war 1945 überhaupt nicht so. Die 9. Armee, eingeschlossen in Halbe, umringt von sowjetischen Truppen versucht das schier Unmögliche. Den Durchbruch über Nebenstrecken zur Armee Wenck nach Beelitz.
9. Armee Ausbruch aus Halbe
Armee Wenck greift nicht mehr in Berlin ein, sichert den Weg der 9.Armee
( Beide Links zeichen den Weg der Armeen nach bis zur „Rettung“ )

Kurz vor dem Ziel Beelitz gerät die 9.Armee in Dobbrikow in schwerste Kämpfe. Geschütze und Sowjet-Panzer erwarten sie. Am 1. Mai in den frühen Morgenstunden erreichten die Deutschen Soldaten am Pfefferfließ die russische Panzersperre. Es gibt hier nur eine Brücke über den kleinen Fluß. Hier brechen die Kämpfe los, doch die Wehrmacht schießt sich den Weg frei. Dabei explodiert viel Munition der Sowjets. Es ist nicht ganz klar wie viele deutsche Panzer hier noch im Einsatz waren. Wahrscheinlich nur noch 2 Königstiger. ( Tiger II )  Laut Augenzeugen teilt sich hier der Verband von kämpfenden Soldaten, Verwundeten, Zivilisten und Flüchtlingen. Die einen Kämpfen sich nach Rieben vor, die Rote Armee steht bereits in Zauchwitz, nördlich der Nieplitz. Wahrscheinlich versuchen etwa 20.000 bis 30.000 Mann direkt nach Wittbrietzen zu gelangen. ( Eine ältere Dame erzählt sehr genau ) Kurz vor Zauchwitz geht beim sichern der Brücke ein weiterer Königstiger Panzer verloren.
Mehr Fotos vom Weg nach Schönefeld, Beelitz

(Quellen : Zeitzeugen )